2014

Passionskonzerte

Fr 11.04.2014 | 20.00 | St. Ursula, Köln, Ursulaplatz
Sa 12.04.2014 | 19.00 | St. Bernhard, Köln-Longerich, Hansenstr.

Barocke Passionsmusik
Werke von Selle, Sebastiani, Tunder, Ahle und Buxtehude

Nadine Balbeisi, Sopran
Polygon Barockensemble
Collegium Cantorum Köln
Ltg. Thomas Gebhardt

Wenn man an barocke Passionsmusik denkt, fallen einem natürlich sofort die großen Bachschen Passionen oder vielleicht noch einige andere Passionsoratorien des Spätbarock ein.
Die Berichte des Leidens und Sterbens Jesu Christi als zentrales Geschehen des christlichen Glaubens spielen allerdings seit jeher in der christlich geprägten Musik des Abendlandes eine bedeutende Rolle. Auch außerhalb dieser epochalen Werken konnten Komponisten in musikalischer Verkündigung Ausdruckskraft und Glaubenszeugnis in Töne verpacken, die die biblische Handlung intensiv gestalten. Im deutschen Hochbarock entstanden zahlreiche Vertonungen des Passionsgeschehens, von denen das Collegium Cantorum Köln unter Leitung von Thomas Gebhardt und gemeinsam mit der Sopranistin Nadine Balbeisi sowie dem Polygon Barockensemble (auf barocken Instrumenten) eine Auswahl zusammengestellt hat.

Musik zur Passion von Thomas Selle und dem Jubilar Franz Tunder (400. Geburtstag), Bachs Mühlhauser Amtsvorgänger Johann Rudolph Ahle und Dieterich Buxtehude sowie weiteren Komponisten des späten 17. Jahrhunderts erklangen in der romanischen Basilika St. Ursula (am Freitag, 11. April 2014, 20.00 Uhr) sowie in der Kirche St. Bernhard in Köln-Longerich (am Samstag, 12. April 2014, 19.00 Uhr).

Programm


Franz Tunder (1614-1667)
Aria: Streuet mit Palmen

Thomas Selle (1599-1663)
Drei Intermedien aus der Johannespassion

Augustin Pfleger (1635-1686)
Die sieben Worte

Johann Rudolph Ahle (1624-1673)
Aria: Ach Herr, mich armen Sünder

Johann Sebastiani (1622-1683)
Beschluss der Matthäuspassion

Johann Christoph Bach (1642-1703)
Ach, dass ich Wassers gnug hätte

Dieterich Buxtehude (1637-1707)
Fürwahr, er trug unsere Krankheit

375 Jahre Ursulinen in Köln

Do 11.09.2014 | 19.00 | Ursulinenkirche St. Corpus Christi, Köln, Machabäerstr.
Sa 13.09.2014 | 23.00 | Hoher Dom zu Köln
(im Rahmen der Kölner Musiknacht)

Barocke Vespermusik der Ursulinenschwestern
Werke von Isabella Leonarda und Maria Xaveria Peruchona

In Zusammenarbeit mit der Ursulinenschule Köln
Polygon Barockensemble
Collegium Cantorum Köln
Ltg. Thomas Gebhardt

Statt eines Eintrittspreises bitten wir am 11.09. um einen angemessenen freiwilligen Beitrag zur Kostendeckung.
Am 13.09. erhalten Sie Einlass im Rahmen der Bedingungen der Kölner Musiknacht.

Im Jahr 1639 zogen einige Ursulinenschwestern aus Lüttich nach Köln, um möglichst nahe am Ort des Märtyrertods ihrer Ordenspatronin eine neue Klosterniederlassung zu gründen. Nach einigen Widerständen der Kölner Bevölkerung und des Klerus setzte sich das Konzept der schulischen Unterweisung von Mädchen als neue Idee schließlich durch, und die Ursulinen konnten in Köln sesshaft werden. Bis heute besteht ihr Kloster in Köln, und die von ihnen gegründete Schule feiert (wenn auch inzwischen in erzbischöflicher Trägerschaft) gemeinsam mit den Schwestern das Ortsjubiläum »375 Jahre Ursulinen und Ursulinenschule in Köln«. Dies ist Anlass für ein Programm mit Vespermusik von komponierenden Ursulinenschwestern des 17. Jahrhunderts, das mit Schülerinnen der Ursulinenschule und den auf Barockmusik spezialisierten Ensembles Collegium Cantorum Köln und Polygon Barockensemble erarbeitet wird.

Europäische Weihnachtsmusik des Barock
Werke von Charpentier, Cererols, de Salazar, Praetorius und Schütz

Sonntag, 28.12.2014 | 17.00 Uhr | Ursulinenkirche St. Corpus Christi (Machabäerstr., 50668 Köln)


Solisten
Polygon Barockensemble
Collegium Cantorum Köln
Ltg. Thomas Gebhardt