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Die Basilika St. Andreas ist eine der zwölf großen romanischen Kirchen in Köln. Sie befindet sich im Stadtteil Altstadt-Nord und ist nur eine Gehminute vom Kölner Dom entfernt.
St. Andreas ist eine dreischiffige Pfeilerbasilika, die romanische wie gotische Elemente enthält. Der Standort von St. Andreas geht vermutlich auf eine frühchristliche Kapelle mit dem Namen St. Matthaeus in fossa (»St. Matthäus am Graben«) zurück.
Historische Dokumente belegen in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhunderts die Gründung eines dem Heiligen Andreas gewidmeten Chorherrenstifts; das von Erzbischofs Bruno initiierte frühromanische Kirchengebäude mit Krypta wird von Erzbischof Gero im Jahr 974 auf St. Andreas als Schutzpatron geweiht.
Der heutige Bau geht auf einen spätromanischen Bau aus dem 12. Jahrhundert zurück; im 14. Jahrhundert wurde das Bauwerk um einen gotischen Chor und gotische Kapellen erweitert. Ein Jahrhundert später wurden der romanische Ostchor und die Krypta zu Gunsten eines gotischen Hochchors abgerissen. Weitere dem jeweils aktuellen Baustil geschuldete Umbauten folgten später. Signifikant ist der Vierungsturm mit seinem Faltdach.
Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde St. Andreas bereits bis 1947 wiedererrichtet. Wie durch ein Wunder blieben trotz der Zerstörungen während des Weltkrieges wertvolle mittelalterliche Wandmalereien erhalten.