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Agneskirche Neusser Platz 18 50670 Köln
Nähe Ebertplatz/Neusser Str.
U-Bahn: Ebertplatz KVB-Linien 5, 12, 15, 16, 18
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St. Agnes in Köln ist eine katholische Pfarrkirche. Sie befindet sich in der nördlichen Neustadt an der Neusser Straße. Nach dem Dom ist St. Agnes die zweitgrößte Kirche Kölns. Die Kirche gibt dem sie umgebenden Agnesviertel den Namen.
St. Agnes ist 80 m lang, 40 m breit und verfügt über ca. 2.155 m² Grundfläche. Der Turm hat eine Höhe von 61 m. 1896 wurde mit dem Bau der neugotischen Kirche nach Plänen der Architekten Carl Rüdell und Richard Odenthal begonnen. Sie entwarfen die Kirche im Stil der Neugotik, die in Köln nach der Fertigstellung des Doms sehr populär war. Modell für den Grundriss war die Elisabethkirche in Marburg. Das Gebäude wurde in Ziegelbauweise errichtet und mit hellem Sand- sowie Tuffstein verblendet. Pfeiler, Bögen, die Portale und das Maßwerk der Fenster wurden mit rotem Sandstein hervorgehoben. Auffallend ist, dass sich insbesondere der Turm in seiner Konzeption nicht allein aus dem Formenkanon der Gotik bedient, sondern eine eigenständige, gotisch empfundene Schöpfung des Historismus ist. Der Kirchenbau wurde 1901 fertiggestellt und am 21. Januar 1902 geweiht.
Während des Zweiten Weltkriegs trug St. Agnes erhebliche Schäden davon. Im Juli 1945 wurde die erste Kölner Notkirche im östlichen Querschiff eingeweiht. Im Januar 1950 wurde das auf Stahlträgern liegende Betonflachdach fertiggestellt und im Oktober 1950 konnte der gesamte Kirchenraum eingeweiht werden. 1958 war die Kirche wieder mit einem Dach versehen und 1967 waren schließlich auch die Arbeiten an der Kirchenfassade beendet. Im Jahre 1980 kam es in Folge unsachgemäß ausgeführter Schweißarbeiten zu einem Großbrand des Kirchendachstuhles, der dabei zerstört wurde. Die nach dem Krieg eingezogene flache Betondecke wurde bei der Reparatur des Schadens durch eine Rekonstruktion des ursprünglichen Gewölbes ersetzt.
Die Orgel mit 50 Registern wurde 1989 von der Orgelbaufirma Rieger aus Österreich erbaut.
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