FREITAG, 21.10.2011
FREITAG, 21.10.2011

17.00 Uhr (bis ca. 20.00 Uhr)

Musikalische Stadtführung BiOs

5 historische Stationen und zeitgenössische Musik in Bickendorf/Ossendorf
Ein Rundgang mit Tiefgang mit dem Stadtführer Uli Voosen und Musikern

Start: Rochuskirche, Rochusstr. 100, 50827 Köln-Bickendorf
KVB Linie 3 u. 4 »Äußere Kanalstr.«, Linie 5 »Margaretastr.«
Parkplätze in unmittelbarer Umgebung ausreichend vorhanden

1. Station: historischer Friedhof

2. Station : Treuer Husar Brunnen

3. Station: Stolpersteine - Gedenkstelle

4. Station: historische Rochuskapelle

5. Station: Rochuskirche

6. Station: Antoniushof

7. Station: Ausklang im Kölschen Brauhaus Kääzmanns

Werke von Paul Schoenfield, Georg Kröll, Kaija Saariaho, Norbert Krämer (UA), Wilfried Kaets


Ausführende
Camilla Hoitenga (Flöten)
Norbert Krämer (Schlagwerk, Live-Elektronik, Klanginstallation)
Wilfried Kaets (Orgel und Live-Elektronik)
Ltg. Wilfried Kaets

Begrenzte Teilnehmerzahl (max. 40)!

Kostenbeitrag
10,- € Erwachsene / 7,- € ermäßigt

Telefonische Kartenbestellung
02203–85321 (Roswitha Krahwinkel)
Fax: 02203–803 239
[Zur Online-Kartenbestellung]

Weitere Informationen
www.rochusmusikschule.de
www.rochuskirche.de






Musikalische Stadtteilführung BiOs (Bickendorf/Ossendorf):
Ein ca. 2,5 Kilometer langer Rundgang mit Tiefgang

Der Rundgang führt zu Sehenswürdigkeiten, Besonderheiten und Eigenarten des Stadtteils, dessen gesicherte Ursprünge ins 13. Jahrhundert zurückreichen. Gut bewahrte Fragmente alter Hofgüter (Antoniushof), Strassennamen (Nagelschmiedgasse), Baudenkmäler (Rochuskapelle als ältestes erhaltenes Bauwerk Bickendorfs, erbaut 1670 nach der letzten großen Pestepidemie) und Plätze (alter Friedhof, Gedenkstelle "Stolpersteine" für in der NS-Zeit verschleppte und ermordete jüdische Mitbürger) zeugen von der vielfältigen und wechselvollen Geschichte eines ansonsten eher weniger bekannten Kölner Veedels. Der renommierte Stadtführer Uli Voosen stellt die Orte vor und ordnet sie in den historischen und soziologischen Kontext ein.

An allen Stationen werden passend ausgewählte zeitgenössische Kompositionen den historischen Orten zur Seite gestellt: So z. B. die Komposition des US-amerikanischen Komponisten jüdischer Abstammung Paul Schoenfield bei den Stolpersteinen. Die Musikwerke beziehen sich auf Inhalt und Bedeutung des jeweiligen Ortes bzw. auf die räumliche Anlage (z. B. eine Klanginstallation in der Rochuskapelle oder die Präsentation einer Komposition für midifizierte Pfeifenorgel in der Rochuskirche, deren Möglichkeiten nicht nur im Kölner Raum unikat sind).
Wilfried Kaets




Gefördert vom Netzwerk Neue Musik  



MONTAG, 03.10.2011