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17.00 Uhr (bis ca. 20.00 Uhr)
Musikalische Stadtführung BiOs 5 historische Stationen und zeitgenössische Musik in Bickendorf/Ossendorf Ein Rundgang mit Tiefgang mit dem Stadtführer Uli Voosen und Musikern
Start: Rochuskirche, Rochusstr. 100, 50827 Köln-Bickendorf KVB Linie 3 u. 4 »Äußere Kanalstr.«, Linie 5 »Margaretastr.« Parkplätze in unmittelbarer Umgebung ausreichend vorhanden
1. Station: historischer Friedhof
2. Station : Treuer Husar Brunnen
3. Station: Stolpersteine - Gedenkstelle
4. Station: historische Rochuskapelle
5. Station: Rochuskirche
6. Station: Antoniushof
7. Station: Ausklang im Kölschen Brauhaus Kääzmanns
Werke von Paul Schoenfield, Georg Kröll, Kaija Saariaho, Norbert Krämer (UA), Wilfried Kaets
Ausführende Camilla Hoitenga (Flöten) Norbert Krämer (Schlagwerk, Live-Elektronik, Klanginstallation) Wilfried Kaets (Orgel und Live-Elektronik) Ltg. Wilfried Kaets
Begrenzte Teilnehmerzahl (max. 40)!
Kostenbeitrag 10,- € Erwachsene / 7,- € ermäßigt
Telefonische Kartenbestellung 02203–85321 (Roswitha Krahwinkel) Fax: 02203–803 239 [Zur Online-Kartenbestellung]
Weitere Informationen www.rochusmusikschule.de www.rochuskirche.de
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Musikalische Stadtteilführung BiOs (Bickendorf/Ossendorf): Ein ca. 2,5 Kilometer langer Rundgang mit Tiefgang
Der Rundgang führt zu Sehenswürdigkeiten, Besonderheiten und Eigenarten des Stadtteils, dessen gesicherte Ursprünge ins 13. Jahrhundert zurückreichen. Gut bewahrte Fragmente alter Hofgüter (Antoniushof), Strassennamen (Nagelschmiedgasse), Baudenkmäler (Rochuskapelle als ältestes erhaltenes Bauwerk Bickendorfs, erbaut 1670 nach der letzten großen Pestepidemie) und Plätze (alter Friedhof, Gedenkstelle "Stolpersteine" für in der NS-Zeit verschleppte und ermordete jüdische Mitbürger) zeugen von der vielfältigen und wechselvollen Geschichte eines ansonsten eher weniger bekannten Kölner Veedels. Der renommierte Stadtführer Uli Voosen stellt die Orte vor und ordnet sie in den historischen und soziologischen Kontext ein.
An allen Stationen werden passend ausgewählte zeitgenössische Kompositionen den historischen Orten zur Seite gestellt: So z. B. die Komposition des US-amerikanischen Komponisten jüdischer Abstammung Paul Schoenfield bei den Stolpersteinen. Die Musikwerke beziehen sich auf Inhalt und Bedeutung des jeweiligen Ortes bzw. auf die räumliche Anlage (z. B. eine Klanginstallation in der Rochuskapelle oder die Präsentation einer Komposition für midifizierte Pfeifenorgel in der Rochuskirche, deren Möglichkeiten nicht nur im Kölner Raum unikat sind). Wilfried Kaets
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Gefördert vom Netzwerk Neue Musik |
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MONTAG, 03.10.2011
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