ERÖFFNUNG
SAMSTAG, 01.10.2011

Eröffnung
20.00 Uhr · St. Gereon · Köln, Christophstr.

Interkulturelles Konzert
»Klangwelten - Über uns ein Himmel«

Interkulturelles Gemeinschaftsprojekt islamischer (Irak/Bagdad), alevitischer (Türkei/Islim), jüdischer (Russland/Moskau), shintoistischer (Japan/Tokyo) und (versch.) christlicher und weiterer Musiker

Werke von Thamir, Arslan, Zaja, Kaets, Miwa u. a. (teilweise UA)

Ausführende
Aron Proujanski (Tenor)
Bassem Hawar (Djoze)
Stefan Deistler (Feedbackgitarre, Loops)
Gereon Müller (Tenor)
Erdal Aslan (Saz, Baglama)
Saad Thamir (persische Percussion, Gesang)
Christoph Schumacher (Tablas, native Percussion)
Markus Zaja (Klarinette, Saxofone)
Annette Bauer (Sopran)
Friedhelm Kurschildgen (Sprecher)
Raphaela Kaets (Sprecherin)
Klaus Schmalenbach (Lichtdesign)
RochusChor
Ltg. Wilfried Kaets

Eintritt
€ 10,- / € 7,-

Telefonische Kartenbestellung
02203–85321 (Roswitha Krahwinkel)
Fax: 02203–803 239

[Zur Online-Kartenbestellung]

Weitere Informationen
www.rochuschor.de




© Hans Peter Schaefer / CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons)

KlangWelten - Über uns ein Himmel

KlangWelten: Klänge aus Natur und Technik, vokal und instrumental, aus dem Bereich christlicher, jüdischer und islamischer Poetik und Musik - umrahmt, dialogisiert oder kontrastiert.
Musikalische und textliche Farben und Strukturen, die den spirituellen Atem mittelalterlicher Musik aufgreifen und dabei zugleich Ausdruck unserer Zeit widerspiegeln - in Brüchen und Hoffnungen.
Die KlangWelten verbinden Texte und musikalische Elemente gemeinsamer Poetik (z.B. jüdische Melodien in Klarinette und Gesang, arabische Melodien von Saz, Djoze und Gesang zum Psalm 104 »Preis, meine Seele, den Herrn« bzw. der entsprechenden Koransure) zu einer sich langsam und wellenförmig entwickelnden Anrufung des alle drei Wege begründenden abrahamitischen Gottes.
Sie sollen auf die Gemeinsamkeiten menschlichen und emotionalen Ausdrucks verweisen in einer Zeit, wo vielfach nur noch das Trennende bestimmend zu sein scheint und das Verbindende unter Fundamentalismus leidet.
Wilfried Kaets




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