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Benjamin Britten


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Die BRITTEN DAYS Impressum

Benjamin Britten

* 22. November 1913 in Lowestoft (Suffolk)
† 4. Dezember 1976 in Aldeburgh (Suffolk)

Vier Tage zur Feier des 100. Geburtstags des bedeutendsten britischen Komponisten des 20. Jahrhunderts: An den BRITTEN DAYS in Köln-Longerich wird ein Einblick in das Leben und Schaffen dieses Musikers geboten.

Benjamin Britten wurde am 22. November 1913 in Lowestoft (Suffolk) an der britischen Ostküste geboren. Nicht nur sein Geburtstag, der auf den Feiertag der heiligen Cäcilia fiel, der insbesondere in England als Fest der Schutzpatronin der Musik besonders gefeiert wird, schien einen Wink des Schicksals darzustellen, seine musikalisch versierte Mutter wünschte sich für ihn von seiner Kindheit an eine Musikerkarriere, sie sah ihn als viertes großes »B« nach Bach, Beethoven und Brahms. Sein Geburtsjahr stellt ihn zudem in eine Reihe mit zwei anderen Jubilaren, die in Jahren, die mit »13« oder »63« enden, gefeiert werden: Verdi und Wagner, die beiden großen Opernkomponisten des 19. Jahrhunderts, beide 100 Jahre älter als Britten, wurden von ihm in würdiger Weise als Musikdramatiker des 20. Jahrhunderts beerbt.

Sein Schaffen umfasst außer den bis heute im Repertoire fest etablierten Opern Kammermusik, Lieder, sinfonische Werke, Kirchenmusik und umfangreiche Vokalwerke, die bis heute nichts von ihrer Wirkung, Spannung und Strahlkraft verloren haben. Seine Karriere als Komponist ist ebenso eindrucksvoll wie die als Interpret eigener und fremder Werke, als Pianist oder Dirigent.

Britten mit Peter Pears in Snape, 1975

(mit freundlicher Genehmigung der Britten-Pears-Foundation)

Untrennbar verbunden mit seinem Schaffen ist seine jahrzehntelange künstlerische und private Partnerschaft mit dem Tenor Peter Pears, dem er zahlreiche seiner Partien sozusagen passgenau »in die Kehle komponiert« hat.
Mit diesem kongenialen Partner an seiner Seite prägte er zudem das musikalische Leben der britischen Inseln maßgeblich, nicht zuletzt durch das bis heute stattfindende Aldeburgh Festival, das er in seiner geliebten Heimat Suffolk etablierte und mit enormem persönlichem Einsatz zu einem der bedeutendsten Musikfestivals weltweit beförderte.

Ein Besonderheit in Britten Schaffen stellt seine immerwährende Begeisterung für das Komponieren für und das Musizieren mit Kindern und Amateurmusikern dar, für die er ein umfangreiches und dankbares Schaffen hinterließ. Kaum ein anderer Komponist des 20. Jahrhunderts hat derart zugängliche und dennoch zugleich anspruchsvolle Musik geschrieben, die mit Nachwuchstalenten und begeisterten Laienmusikfreunden so wirkungsvoll umzusetzen ist. Bis zu seinem Tod beschäftigte er sich mit Werken für Kinderchöre. Britten starb am 4. Dezember 1976 in Aldeburgh, seinem langjährigen Wohnort in seiner Heimat Suffolk.

Stationen seines Lebens